Wien ehrt Palästina mit einem poetisch-musikalischen Abend zu Ehren von Mahmoud Darwish Wien – Bericht von Hala Maghawry

Die österreichische Hauptstadt Wien erlebte am Samstag, den 27. September 2025, einen bewegenden Kulturabend, organisiert von GAZA SOUP KITCHEN, Universal Limbs und dem Palästina Forum. Zahlreiche internationale Künstlerinnen und Künstler sowie ein vielfältiges Publikum nahmen teil und setzten ein starkes Zeichen der Solidarität mit Palästina im Herzen Europas.
Der Abend verband Poesie mit Musik und begann mit einleitenden Worten von Ben Spindelberg, gefolgt von einem musikalischen Beitrag des Ensembles “Watar” unter der Leitung von Fuad Mawed, Direktor des Ensembles und Trainer für palästinensische Volkstänze.
Das junge Ensemble, das vor sechs Monaten gegründet wurde, widmet sich klassisch-arabischer Musik mit besonderem Fokus auf palästinensisches Kulturerbe. Zu den Mitgliedern gehören Kholoud Ibrahim, Ilona Abdel Fattah, Brea Malek und Adnan Zben. Ihre Darbietungen verliehen dem Abend eine authentische orientalische Note.
Ebenfalls trat die Sängerin Liona Nil auf. Höhepunkte des Abends waren die Rezitationen berühmter Gedichte von Mahmoud Darwish: „Auf dieser Erde gibt es, was das Leben lebenswert macht“, gelesen von Maria B. Canaan und Jihad Al-Khatib, gefolgt von „Ich komme von dort“ sowie „Jene, die zwischen flüchtigen Worten überqueren“.
Musikalische und gesangliche Beiträge kamen zudem von Marley Wildithing, Wallis Giunta (am Klavier begleitet von Robyn Toledo Meahl), sowie von Ria Kisser, Hari_Drama und Margaret Plummer.
Darüber hinaus beteiligte sich das Duo IZRAA, während die Initiative GAZA SOUP KITCHEN mit einer eindrucksvollen Solidaritätsbotschaft für Gaza auftrat, die beim Publikum großen Widerhall fand.
Zum Abschluss betonten Vertreterinnen und Vertreter des Palästina Forums die Bedeutung von Kultur und Kunst als Brücke, um die Stimme des palästinensischen Volkes in die Welt zu tragen. Den bewegenden Schlusspunkt setzte die Rezitation des Gedichts „If I must die“ des verstorbenen Autors Refaat Alareer, die den Abend in einer tief emotionalen Atmosphäre enden ließ.



